Deutschland muss sich für Menschlichkeit entscheiden – nicht für Kriegsverbrechen!
Die Lage im Gaza-Streifen ist nicht nur katastrophal, sie ist eine vorsätzliche Vernichtung eines ganzen Volkes. Israel hat eine totale Blockade verhängt und verweigert jegliche lebenswichtige Hilfe: keine Lebensmittel, keine Medikamente, kein Treibstoff. Dieses vorsätzliche Aushungern ist ein eklatanter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, ein Kriegsverbrechen – und die Welt sieht tatenlos zu.
Israel behauptet, es gehe um die Befreiung eigener Geiseln. Aber in Wirklichkeit werden die Geiseln nicht mit Bomben und Massenmord nach Hause gebracht. Vielmehr hat die israelische Armee mit ihren Luftangriffen bereits nachweislich ihre eigenen Geiseln getötet. Israel geht es nicht um Menschenleben – es geht um die totale Vernichtung des Gazastreifens und seiner Bevölkerung.
Diese beispiellose Blockade wurde von dem international gesuchten Kriegsverbrecher Benjamin Netanjahu persönlich angeordnet. Gegen ihn hat der Internationale Strafgerichtshof bereits einen Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen.
Doch statt sich klar für Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu positionieren, kündigen deutsche Politiker – darunter die aktuelle und auch der künftige Bundeskanzler Merz – an, Netanjahu nicht zu verhaften, sollte er deutschen Boden betreten.
Dies ist nichts anderes als eine politische und moralische Kapitulation vor einem Kriegsverbrecher und eine offene Einladung zu weiteren Verbrechen gegen die Menschlichkeit!
Die Haltung Deutschlands ist nicht nur ein Verrat an den universellen Menschenrechten, sondern eine direkte Mitschuld an den Massenmord in Gaza.
Erinnerung an die dunkelsten Zeiten:
Die Politik von Netanjahu und seiner Regierung weckt Erinnerungen an die dunkelsten Kapitel der europäischen Geschichte. Der Einsatz von Hunger als Waffe ist eine abscheuliche und perfide Strategie, die in den Ghettos des Zweiten Weltkriegs Millionen von Menschen das Leben kostete.
Wir betonen ausdrücklich, dass dieser Vergleich den Holocaust in keiner Weise relativiert. Der Holocaust bleibt ein beispielloses Verbrechen in der Geschichte der Menschheit. Aber gerade deshalb müssen wir heute umso entschiedener sagen: Das „Nie wieder“ darf nicht nur für eine Gruppe gelten, sondern für alle Menschen!“
Wo bleibt die Menschlichkeit?!!
Während deutsche Medien tagelang über jede israelische Geisel berichten, werden palästinensische Frauen, Kinder und Alte, die in Gaza unter israelischen Bomben sterben oder verhungern, systematisch ausgeblendet. Hunderte Leichen werden namenlos in Plastiktüten gepackt und an die Grenze geworfen – und das interessiert hier niemanden. Wir fragen all jene, die in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche pro-israelische Veranstaltungen organisiert und israelisches Leid beklagt haben: Wo bleibt eure Menschlichkeit, wenn es um palästinensische Kinder geht? Wo ist euer Mitgefühl für die hungernden und ermordeten Familien in Gaza?
Wir fordern:
- Deutschland muss endlich handeln!
- Die Bundesregierung muss sich für Menschlichkeit entscheiden und die Kriegsverbrechen Israels mit Sanktionen ahnden. Wer Netanjahu schützt, macht sich mitschuldig!
- Die deutschen Medien müssen ihre Verantwortung wahrnehmen!
- Statt einseitig auf das israelische Leid zu fokussieren, fordern wir eine ehrliche, faire und objektive Berichterstattung. Das Leid der Palästinenser darf nicht länger ignoriert werden.
- Kein Recht auf Selbstverteidigung für eine Besatzungsmacht!
- Israel stellt sich immer als Opfer dar, aber eine Besatzungsmacht hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen das Volk, das sie unterdrückt. Die kollektive Bestrafung der gesamten palästinensischen Bevölkerung ist kein „Verteidigungskrieg“ – es ist Staatsterror.
Deutschland hat die Wahl: für Menschlichkeit oder für Barbarei. Wer Netanjahu schützt, duldet seine Kriegsverbrechen. Wer schweigt, macht sich mitschuldig.
Wir appellieren an alle Menschen mit Gewissen, an die Medien, Politiker und Organisationen: Erheben Sie Ihre Stimme gegen diese Ungerechtigkeit! Die Welt darf nicht länger wegschauen, wenn ein Volk systematisch ausgelöscht wird.